





Wörter tragen Last. Nutzen Sie vertraute, klare Begriffe und ergänzen Sie kurze Beschreibungen dort, wo Missverständnisse drohen. Vermeiden Sie Fachjargon oder erklären Sie ihn direkt am Ort des Geschehens. Beispielhafte Mini‑Sätze helfen, Bedeutung zu erden. Prüfen Sie Texte laut vorgelesen und mit realen Aufgaben. Eine kleine Tonalitätsrichtlinie verhindert Zufallsschwankungen. So entsteht ein konsistentes Vokabular, das Orientierung stützt, anstatt zusätzliche Hürden aufzubauen oder Leserinnen und Leser mit unnötiger Abstraktion zu belasten.
Jede Interaktion muss tastaturfreundlich sein: sichtbarer Fokus, sinnvolle Tab‑Reihenfolge, erreichbare Filter und klare Zustände. ARIA‑Labels, Landmark‑Regionen und korrekte Überschriftenstruktur machen Tag‑Listen und Facetten für Screenreader begreifbar. Vermeiden Sie ausschließliche Farbsignale. Testen Sie mit echten Assistenztechnologien und dokumentieren Sie konkrete Stolperstellen. Ein kontinuierlicher Accessibility‑Check im Entwicklungsprozess spart später teure Nachbesserungen und stellt sicher, dass Erkundung nicht von Gerätekategorie oder Motorik abhängt.